Zahlen & Fakten

Verwaltung
2.918 Mietwohnungen im eigenen Bestand
12 Gewerbeobjekte

Personalbestand
20 Mitarbeiter
3 Auszubildende

Sanierung
In den vergangenen 15 Jahren wurden 86% der Gebäude teil- bzw. komplexsaniert.

Neubau
Die WGW eG erbaute in den Wohngebieten bisher 29 neue Spielplatzanlagen und über 470 neue KFZ-Stellflächen.

Wohnwertverbesserung
Zur Verbesserung des Wohnwertes zählen u.a. der Einbau von Innen- und Außenaufzügen, verglasten Loggien oder Vorstellbalkonen sowie auf die Einzelwohnung bezogene Modernisierungsmaßnahmen.

Qualitätsmanagementsystem
Im Dezember 2004 wurde in der Genossenschaft ein Qualitätsmanagementsystem installiert. Seit der ersten Zertifizierung im Jahr 2005 durch den TÜV Thüringen konnte das Zertifikat bei den jährlich stattfindenden Überwachungs- bzw. Zertifizierungsaudits erfolgreich verteidigt werden.

Ausbildung
Seit dem Jahr 2000 werden in der Genossenschaft junge Menschen aus der Region zu Immobilienkaufleuten ausgebildet. In den letzten Jahren absolvierten regelmäßig drei Auszubildende gleichzeitig ihre Lehre in der Genossenschaft und schlossen diese erfolgreich ab.

 

Unsere Chronik

Juni 2010 Mit 2.966 zeitgemäßen Wohnungen, 16 Gewerbeeinheiten, 117 WE im Wohnungseigentum sowie attraktiven Serviceleistungen und Bestandsentwicklungskonzepten ist die WGW eG zukunftsfähig aufgestellt.

2001 - 2010

Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept werden umfangreiche Maßnahmen zur Anpassung der Stadt an die ständig sinkende Einwohnerzahl festgelegt. Insgesamt werden 1.676 genossenschaftliche Wohnungen in Weißwasser vom Markt genommen. An ausgewählten Standorten verbessert die Genossenschaft durch weitere komplexe Modernisierung die Wohnqualität nachhaltig und setzt damit auch ein deutliches Zeichen für eine lebenswerte Zukunft.

Noch stärker als bisher rückt die Erfüllung der Anforderungen unserer Mitglieder in den Mittelpunkt. In diesem Zusammenhang wird 2004 ein Qualitätsmanagementsystem in der Genossenschaft eingeführt und seither ständig weiterentwickelt.

1991 - 2000

Die politischen Umwälzungen im Land erfordern auch eine Neuausrichtung der Genossenschaft. Am 30.09.1990 wird die Umfirmierung beschlossen und am 21.01.1991 die "Wohnungsbaugenossenschaft Weißwasser eG" in das Genossenschaftsregister Cottbus eingetragen.

Umfangreiche Sanierungen des gesamten Wohnungsbestandes folgen. Mit den politischen und wirtschaftlichen Veränderungen beginnt die Abwanderung der Menschen aus der Region. Auch etwa 1.000 Mitglieder der Genossenschaft verlassen Weißwasser. Auf der Grundlage des Altschuldenhilfegesetzes beginnt 1995 die Privatisierung von Wohnungen und die Begründung von Wohneigentum.

1981 - 1990

Die Entwicklung der Genossenschaft von ihren Anfängen bis in die späten Achtziger Jahre ist hauptsächlich durch komplexen Wohnungsneubau gekennzeichnet. Im Jahr 1990 wird der Höchststand von 4.704 Wohnungen erreicht.

1971 - 1980

Die Energiepolitik übt einen einschneidenden Einfluss auf die Stadtentwicklung aus. Die Einwohnerzahl Weißwassers steigt auf über 31.000. Der Wohnungsbestand der AWG wächst von 658 auf über 3.500 Wohnungen, auch durch den Zusammenschluss mit der AWG Keulahütte (114 Wohnungen) im Jahre 1979.

1961 - 1970

Weißwasser ist zunehmend geprägt von der Kohleförderung und Energiegewinnung im Lausitzer Umland. Die Erweiterung der Stadt in Richtung Süden beginnt, beschleunigt durch die Blockbauweise. Die Wohnqualität steigt: Zentralheizung, Bad, Balkone, Einbauküchen und Durchreichen werden zum Standard.

1954 - 1960

1954 gründen ortsansässige Betriebe die Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft AWG "Vorwärts" Weißwasser. In der Siedlung am Teichgelände an der Jahnstraße entstehen die ersten 36 AWG-Wohnungen, weitere dann in der Altstadt von Weißwasser und am östlichen Stadtrand.